
Das Finale in der Mall of Switzerland


Die Vorbereitungen für das Finale der Youngstar Awards 2026 laufen auf Hochtouren.
Die sechs Finalisten-Fahrzeuge werden auf dem Hauptplatz vor dem Center präsentiert und bilden den Mittelpunkt des Finalevents.
Programm:
9:00 Uhr Start und Präsentation aller Finalisten-Fahrzeugen
10, 11, und 12 Uhr Gesprächsrunden mit Teilnehmer und Team
13:00 Uhr Rangverkündigung
Die Finalisten
Lotus Exige S2
Jahrgang:
2004
Kategorie:
A
Lukas

Als kleiner Junge aus den Bergen – zwischen Traktoren und Kühen – hatte ich nur ein einziges grosses Vorbild: Marc Surer.
Einen Marc hatten wir in der Familie zwar nicht – aber einen Hanspeter. Und Hanspeter fuhr Rennen.
Als er mich eines Tages fragte, ob ich ihn als Rennmechaniker begleiten wolle, war ich im siebten Himmel. Plötzlich hiess es: Hockenheim. Monza. Zeltweg. Dijon. Rennwochenenden statt Schulalltag. Benzingeruch statt Bergluft.
Der Rennsport wurde meine Welt.
Zur gleichen Zeit begann bei Peter Sauber eine neue Ära – erstmals mit Mercedes-V6-Motor unterwegs, auf dem Weg nach ganz oben. Als ich bei ihm im Büro sass, stellte er nur eine Frage:„Haben Sie Rennsporterfahrung?“
Und ich erzählte ihm voller Stolz von meinen Jahren an der Rennstrecke.
Was folgte, waren fünf intensive Jahre im Gruppe-C- und Formel-1-Rennsport. Es war eine Reise bis hin zum Rennmechaniker von Michael Schumacher.
Später, als ich den professionellen Rennsport bereits hinter mir gelassen hatte, kaufte Hanspeter die Exige. Diesmal konnte ich ihm etwas zurückgeben – als Rennmechaniker, als Freund. Ein Kreis schloss sich.
Dann kam der Moment, den man nie erleben möchte. Hanspeter verstarb viel zu früh.
Einige Zeit später rief mich seine Frau an und sagte: „Ich habe da ein winziges Auto in der Garage. Auffällig wie ein Papagei – und unpraktisch wie eine Schuhschachtel.“
Ich musste lächeln. Meine Antwort: „Ich kann dir da helfen.“
Seit diesem Tag bin ich stolzer Besitzer dieser Exige. Und jedes Mal, wenn ich sie starte, lebt ein Stück unserer gemeinsamen Rennstrecken-Zeit weiter.
Subaru Outback
Jahrgang:
1999
Kategorie:
A
Nancy

Hey ich bin Nancy und ich möchte euch hier mein Herzensprojekt vorstellen.
Aber zuerst warum ich dieses Auto gewählt habe. Seit ich denken kann fährt meine Familie Subaru. Besonders der Legacy meiner Verstorbenen Mutter blieb mir besonders in Erinnerung und mir war klar irgendwann fahre ich selber Subaru.
Nun zu meinem Auto. 2023 scrollte ich durch eine der bekanntesten Verkaufsplatformen der Schweiz und sah Ihn. Einen Outback der zweiten Generation, ich öffnete das Inserat und lies es durch: Automatikgetriebe defekt, keine MFK und ehemaliges Bauernfahrzeug. Also eine wahre Red Flag des Autokaufs. Aber irgenwas sagte mir "Er ist es!". Kurzerhand gekauft und abgeholt.
Nach viel liebe bei der Rostbehandlung und Mechanischer aufbereitung der erste Erfolg, MFK erfolgreich bestanden. Der beginn einer Spannenden, Emotionalen und schönen Reise.
Aber was nun? Er soll einzigartig werden, jedoch war klassisches Tuning nie mein Stil. Also fiel der entscheid zum Ratlook. Aber welches Thema weil einfach Ratte war mir klar das will ich nicht ich will was, das niemand hat. Ich entschied mich für das Thema Radioaktiv und Atom. Der Innenraum wurde als Andenken zu einem der grössten Katastrophen Japans gestaltet. Die Bombenangriffe 1945 kosteten unzähligen Menschen das Leben. Als andenken wurden Details wie die Origami Vögel die als Hoffnungssymbol der Überlebenden gelten sowie die Kirschblüten die als Neuanfang gedeutet wurden bewusst platzert. Dabei wurden die Farben Gelb und Schwarz besonders in den vordergrund gesetzt. Die Türpaneele wurden mit Epoxiharz selber geformt, entsprechend lackiert und gestaltet. Der Dachhimmel wurde mit Jute Stoff überzogen, A-, B- und C - Säulen mit Kunst Wildleder bekebt und viele andere Details verarbeitet.
Aussen war der fokus mehr auf Atomkraftwerke und Radioaktivität. Vom aufgeschweissten Radioaktiv Zeichen auf der Motorhaube zu den markanten gelben Streifen zu den grossflächigen Rostbereichen die das Entzeitfeeling zeigen sollen, das nach einer Atomkatastrophe sein könnte.
Der Rost ist eine Farbe mit Eisenpigmenten die mit Säure zum Rosten gebracht wird somit stelle ich, durch den originalen Fahrzeuglack der darunter ist, sicher das keine durchrostungen entstehen können. Mit verschieden Techiken beim auftragen der Farbe wurde ein sehr realistische Rost geschaffen. Besonders markant ist noch der Dachkorb der immer mit dabei ist und mit vielen gegenständen beschmückt wurde.
Ich denke alle Details zu bescheiben würde hier definitv den Ramen sprängen. Da hilft nur in Echt anschauen und entdecken.
Ratlook ist für mich kein Tuning es ist eine andere Art von Kunst die auf Rädern statt findet.
Mit Stolz kann ich behaupten das jedes Teil mit Liebevoller Handarbeit und viel Kreativität in hergestellt wurde.
Ich weiss Ratlook ist grosse geschmacksacheaber mein Ziel ist es Menschen ein lächeln zu schenken.
Wenn man das Auto sieht vergessen Erwachsene kurz ihre Sorgen, Kinder lachen und freuen sich über das lustige Auto und andere schütteln den Kopf weil sie nicht verstehen wie man sowas fahren kann. Aber ganz erlich selbst diese Leute habe ich kurz aus dem Alltagstrott gerissen. Und das ist mein Ziel, gemäss meinem Motto "NOT MAINSTREAM".
Ich habe soviele tolle Menschen kennengelernt, so tolle Erlebnisse mit diesem Auto gehabt. Er wird für immer an meiner seite bleiben, soviel steht fest. Den für mich und auch meine Kinder ist er Unbezahlbar und vorallen Unersetzbar.
Ich hoffe ich konnte euch einweing über mich und meinen Subie erzählen und hoffe ich konnte euch den Ratlook Positiv näher bringen.
Vielen dank fürs Lesen.
Liebe Grüsse Nancy
Volvo S60 R AWD
Jahrgang:
2003
Kategorie:
B
Andreas

Besondere technische Details: Das Fahrzeug ist im Originalzustand bis auf die Edelstahlabgasanlage der Marke TME (Schweden),
und Die Felgen Der Marke Corniche, Typ: Challenge.
Das Fahrzeug ist für mich besonders weil es eine sehr spezielle Farbe hat. sehr wenige davon gebaut wurden, ein Volvo ist,
sehr komfortable Sportsitze hat, und eines von den Top Modellen von Volvo war das je gebaut wurde.
Mazda Mx-5 NA
Jahrgang:
1991
Kategorie:
A
Denis

Meine Damen und Herren, manche Autos sind einfach nur Blech, Maschinen mit vier Rädern und einem Motor. Und manche sind Geschichten. Dieser kleine rote Flitzer hier heißt Walter. Doch Walter war nie nur ein Auto. Walter war Zuflucht, Beichtstuhl, Rettungsboot. Er gehörte einst einem Mann, der keine Angst hatte, tief zu schauen – dem Wortschöpfer, Schausänger und Stimmspieler Endo Anaconda. In seinem Buch „Walterfahren“ schrieb er nicht über PS-Zahlen oder Fahrwerke, sondern über das Leben selbst. Über Depressionen, über Zweifel, über diesen stillen Hass, der sich manchmal wie Nebel in den Gedanken festsetzt. Und mitten in diesem Nebel stand Walter – sein Mazda. Kein Luxuswagen, kein Statussymbol, sondern ein Begleiter. Während andere auf Therapiecouch und Uhr setzten, setzte Endo auf Zündung und Kupplung. Er fuhr durch Ostermundigen, durchs Emmental, durch Rauchschwaden, durch Liebesgeschichten, durch Abgründe und wieder zurück ins Licht. Walter war sein drittes Kind, sein Gesprächspartner auf vier Rädern. In den Liedern erzählte er von ihm, im Buch machte er ihn zum stillen Helden seiner Alltagskämpfe. Dieser Wagen trug ihn durch schwere Zeiten, durch Tage, an denen Aufstehen allein schon ein Sieg war. Und irgendwo in diesem Auto – im Kofferraum – befindet sich noch heute eine Unterschrift von ihm. Ein stilles Echo, ein Zeichen, dass hier mehr war als nur Besitz. Vor drei Jahren wechselte Walter den Besitzer, doch eigentlich wechselte er nicht den Besitzer – er fand ein neues Zuhause. Seitdem wird er gepflegt, bewegt, geliebt. Er ist nicht einfach ein Fahrzeug, er ist ein Familienmitglied. Jede Fahrt ist ein kleines Ritual, ein Moment von Leidenschaft, Spass und Dankbarkeit. Es gibt sogar ein Lied über den kleinen Racker, weil manche Geschichten nicht nur erzählt, sondern gesungen werden müssen. Endo schrieb in „Walterfahren“ vom Leben zwischen Paradies und nacktem Abgrund, von Liebe, von Tod, von Intensität auf einem kleinen Flecken Erde, der manchmal alles und manchmal nichts ist. Und genau das verkörpert Walter bis heute. Er steht hier nicht, weil er der Schnellste oder der Seltenste ist. Er steht hier, weil er getragen hat. Weil er zugehört hat. Weil er half, als Worte allein nicht mehr reichten. Walter ist ein Beweis dafür, dass manchmal vier Räder genügen, um nicht stehen zu bleiben. Vom stillen Hass zur fahrenden Hoffnung – Walter fährt weiter, mit neuer Geschichte, neuer Liebe und demselben Herzschlag. Und heute erzählen wir diese Geschichte weiter, damit die Welt weiß: Manche Autos sind mehr als Maschinen. Manche Autos retten Leben.
Porsche 993
Jahrgang:
2000
Kategorie:
B
Francesco

«Die Farbe macht das Auto aus». Auf diesen 993 bin ich ganz zufällig gestossen – ein Freund hatte mich darauf aufmerksam gemacht; er stand in einem kleinen Dorf mit 1'500 Einwohnern zum Verkauf, in dem ich aufgewachsen bin. Die Farbe und der hervorragende Zustand haben mich sofort in dieses Auto verliebt gemacht. Das letzte Modell der luftgekühlten 911-Reihe ist mit dem 3.6 Varioram-Motor mit 285 cv ausgestattet. Zu den Besonderheiten dieses Exemplars gehört das werkseitig montierte Tieferlegung, das gleiche wie beim 4S/turbo.
Ford Sierra
Jahrgang:
1992
Kategorie:
B
Marc

1982 kaufte mein Vater im Lancierungsjahr einen Ford Sierra Special – mit praktisch keiner Ausstattung. Damals war ich fünf Jahre alt, und der Sierra war für mich ein wahres Designwunder. Der Wechsel hätte kaum grösser sein können, denn sein Vorgänger war ein Citroën 2CV.
1985 kaufte mein Vater erneut einen Sierra, diesmal einen Laser. Dieser verfügte bereits über elektrische Fensterheber. Wir behielten ihn 17 Jahre lang, und ich lernte darauf sogar das Autofahren.
Der Sierra blieb für mich immer ein ganz besonderes Auto. Für mich war deshalb klar, dass ich mir eines Tages selbst einen leisten würde, sobald sich die Gelegenheit dazu ergab. Eigentlich wollte ich immer einen Sierra der ersten Generation, weil ich ihn gestalterisch noch interessanter fand. Am Ende wurde es jedoch ein Facelift-Modell, das mir mehr oder weniger zufällig zulief.
Eines Tages rief mich ein Ford-Händler an und sagte, ich solle doch kurz vorbeikommen. Er wusste von meinem Wunsch nach einem Sierra. Bei ihm stand ein Exemplar, das gegen einen Ford EcoSport eingetauscht worden war und eigentlich in den Export gehen sollte. Ich könne ihn aber haben.
Ich schaute in mein Portemonnaie, gab ihm die 40 Franken, die ich dabeihatte, und fuhr den Sierra mit seiner U-Nummer zu meinen Eltern. Dort stand er anschliessend acht Jahre lang, bis ich genügend Zeit und Geld hatte, um ihn wieder instand zu stellen.
Die Originalität stand dabei immer im Vordergrund. Ich wollte möglichst wenig verändern. Der Innenraum war nahezu perfekt; lediglich der Schaltsack war defekt. An der Beifahrertür gab es eine Roststelle, die ich reparieren liess. Die Tankanzeige klemmte, und auch das Motorsteuergerät hatte seine Macken. Auf dem Schrottplatz fand sich jedoch die passende Abhilfe – der Garage Stucki AG in Roggwil sei Dank!
Nach einigen Monaten war es dann so weit: die erste richtige Ausfahrt, gleich ins Elsass. Es war wunderbar!
Die Komplimente, die man für dieses Fahrzeug und insbesondere für seine Farbe erhält, sind ehrlich gemeint. Der Sierra ist kein Showfahrzeug. Er ist einfach eine ehrliche Haut – und genau das macht ihn für mich so wunderbar.